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ROOTS. Woher wir kommen.

Es ist kaum zu glauben, aber 3 Jahre sind bereits vergangen, seitdem unser erster MATES Coworking Space im Lehel die Türen geöffnet hat. 2016 war MATES eigentlich nur eine One-Woman-Show mit dem Ziel, sich dem Coworking Alltag zu stellen.

Schnell war klar, dass es dabei nicht nur darum geht, Breitband Internet mit einem hübschen Interior zusammenzubringen, der Kaffeemaschine Milchschaum zu entlocken oder vorbeigehenden Münchner*Innen zu erklären, was Coworking überhaupt ist („Sind sie nun ein Büro oder ein Café?“).  MATES sollte mehr sein als ein Homeoffice Ersatz, mehr als ein Büroarbeitsplatz – MATES soll ein Zuhause für die Münchner Kreativen sein, welches nicht an der Türschwelle aufhört.

Noch im Dezember des Eröffnungsjahres wurde daher das stetig wachsende Coworking Netzwerk um eine Online Community erweitert, die Münchner Kreativen eine Vernetzung auch abseits des Coworking Spaces ermöglichen sollte.

Im Frühjahr 2017 folgte dann bereits der zweite MATES Standort in der Maxvorstadt. Bei der Eröffnung waren bereits zwei Sachen klar:

Erstens, es gibt in dieser Stadt enorm viele Kreativschaffende, die auf der Suche nach einem Zuhause für sich und ihre kreativen Ideen sind.
Zweitens, das MATES Team muss dringend weiter wachsen, um neben dem Steuern durch die Alltagswogen, den Blick weiterhin in die Zukunft richten zu können.
Mit einem gestärkten Team wurde das Jahr 2018 eingeleitet und mit extra Power im Herbst, die MATES Academy ins Leben gerufen. Sie erweitert das MATES Angebot hin zu einem holistischen Triple und unterstützt die Branche da, wo es am nötigsten, aber auch am nachhaltigsten ist: im Bereich Bildung.

Nun ist es 2019, das Team zählt mittlerweile 7 Mitglieder und der MATES Blick geht weiter in Richtung Zukunft. Wir haben viele Ideen für München, für die Kreativszene, für euch! Dennoch lohnt es sich, einmal kurz innezuhalten, tief Luft zu holen und reflektiert, aber auch ein wenig nostalgisch, über unsere ROOTS nachzudenken.

Für das Fokusthema diesen Monat, haben wir daher nach innen gehorcht und uns selbst, das Team hinter MATES befragt, wohin wir uns verbunden fühlen, was uns erdet und wie unsere Wurzeln uns Stärke geben.
1. Kreativität stärken – das hat sich MATES als Ziel gesetzt. Was inspiriert euch oder was macht ihr, um euch im Alltag zu inspirieren?

Lisa: Rausgehen und mit Menschen sprechen. Ein gutes Gespräch mit Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen und dazu einen guten Kaffee, ich glaube hieraus nehmen ich immer die meiste Inspiration mit.

Simone: Inspiration im Bereich Kreativität hole ich mir meist über das Internet, über Blogs, Bilder oder kleine Sprüche, die mich zum nachdenken anregen.

Eva: Ich lerne gerne neue Leute kennen und rede mit ihnen über Gott und die Welt. So entstehen wahnsinnig viele neue Ideen, die ich ins MATES mit einbringen kann.

Sonja: Gedanken einfach mal Gedanken sein lassen. Platz machen für Müßiggang. Im Café sitzen und Menschen beobachten, lesen und neuen Gedanken Raum geben.

2. Wo liegen eure beruflichen Wurzeln und wie wirken sie sich auf eure Arbeit bei MATES aus?

Anja: Schon mein Studium war sehr breit gefächert und interdisziplinär ausgelegt, danach ging es für mich genauso abwechslungsreich weiter. Ich war in der Film- & Fernsehproduktion tätig und an mehreren großen Theaterhäusern, habe für Kulturfestivals und für Kulturveranstalter gearbeitet und Erfahrungen im Galeriewesen gesammelt. Wenn ich eines gelernt habe, dann dass die Kultur- und Kreativbranche noch viel Stärkung braucht – in der eigenen Selbstwahrnehmung wie auch in der Wahrnehmung nach außen. Unsere tägliche Arbeit bei MATES leistet hier einen kleinen aber nicht unwesentlichen Beitrag.

Sonja: Ich komme selbst ursprünglich aus der Kreativbranche – konkret aus dem Content Marketing. Die mehrjährige Erfahrung in dem Bereich sowie mein Studium in Wirtschaftspsychologie sind eine super Kombination, um Bedürfnisse von Kreativen zu erkennen und entsprechend darauf eingehen zu können.

Larissa: Ich komme ursprünglich aus der Hotellerie und habe damals schon sehr gerne mit den unterschiedlichsten Menschen zusammengearbeitet. Die Leidenschaft sich um das Wohl der Kunden zu kümmern habe ich mit ins MATES genommen. Durch meine Zeit in der Hotelbranche weiß ich wie wichtig es ist, dass man dem Kunden ein Gefühl von Zuhause vermittelt. Unseren Coworkern möchte ich als Community Managerin ebenfalls das Gefühl von Zuhause vermitteln und als ihr MATE präsent sein, der ihm wie ein guter Freund helfend zur Seite steht.

Simone: Meine beruflichen Wurzeln liegen im Thema Aus- und Weiterbildung. Lebenslanges Lernen findet jeden Moment statt, bei jedem. Ob bewusst oder unbewusst. Bei der MATES Academy geht es genau darum. Dinge zu verknüpfen und heraus zu finden. Meine beruflichen Wurzeln haben viel mit Menschen und deren Bedürfnissen zu tun. Dies erlebe ich so auch in meinem beruflichen Alltag.

Eva: Ich habe lange in der Kreativbranche gearbeitet und dort auch die Bedürfnisse und Herausforderungen der Branche kennengelernt. So ist mein Wunsch entstanden, genau hier anzusetzen und Kreativen Hilfestellung zu geben, um sie bestmöglich auf die Arbeitswelt von morgen vorzubereiten. Meine Studien in BWL, International Marketing und Interior Design haben mir dabei geholfen, MATES so aufzubauen, wie es heute ist.

3. In einem kleinen Team lernt man sich schnell kennen. Welche Highlights habt ihr voneinander erfahren?

Simone: Ab Tag 1 habe ich mich sehr wohl gefühlt und genieße die positive Atmosphäre. Ein Highlight ist für mich die Offenheit. Themen werden konstruktiv diskutiert. Das erlebe ich als sehr positiv.

Anja: Man erfährt extrem schnell wahnsinnig viel über die Gewohnheiten und Marotten der Anderen, da ist auf jeden Fall auch viel Lustiges dabei. Außerdem finde ich es mega spannend wie viele ähnliche Themen uns beschäftigen obwohl wir komplett verschiedene Backgrounds haben.

Lisa: Uh da gibt es natürlich so einige Ticks 😉 Super spannend fand ich aber immer die unterschiedlichen Jobs, die die Mädels bisher gemacht haben. Da waren auf jeden Fall sehr viele lustige Stories mit dabei!

4. Unterschätzter Knotenpunkt jedes Coworking Spaces – die Kaffeemaschine. Welchen Kaffee sieht man euch im Space schlürfen?

Anja: Tagesformabhängig, alles von Espresso bis Cappuccino.

Lisa: Jeder Barista schlägt hier sicher die Hände vor den Kopf – aber: Am liebsten Americano und dann die Tasse bis oben hin mit Milch auffüllen.

Larissa: Am liebsten einen Latte Macchiato mit extra viel Schaum zum Löffeln.

Eva: Definitiv Milchkaffee aus der großen Tasse.

5. Eure Tipps, was erdet euch nach einer anstrengenden Woche?

Eva: Gespräche mit Freunden – gerne auch mit einem Glas Wein. 🙂

Simone: Meine Professorin hat mir einmal den Tipp gegeben, in anstrengenden Situationen einen ALI einzuschieben: Aufblicken, Loslassen, Innehalten. Nach einer anstrengenden Woche, schiebe ich also gerne erstmal einen ALI ein. Ein Spaziergang oder Kaffee im Garten sind für mich der perfekte Übergang ins Wochenende.

Anja: Alles was nicht auf einem Bildschirm stattfindet.

Lisa: Mit dem Rennrad durch München fahren und an Ecken, die man noch nicht kennt.

Sonja: Whiskey Sour 😉

Larissa: Raus in die Natur zufahren, am liebsten in die Berge.

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